Knistern und Knacksen entfernen

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hekarl

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31  Fr Apr 28, 2017 19:50
Obmat hat geschrieben: nun habe ich mit ein paar alten Schellacks rumgespielt …
Wo du das auch vorher schon angesprochen hattest: Ich habe auch ein paar alte Schellacks geerbt, habe aber schon lange keinen geeigneten Spieler mehr, dem das zuzumuten wäre.
Probieren würde ich das schon gerne mal, aber auf meinen schlanken Rega werde ich die nicht legen - es sei denn, ich stelle einen extra Tonarm mit nem halbwegs geeigneten (Alt-)System daneben, drehe bei 45 rpm und lasse das Resultat dann von Software hochrechnen. Darüber denke ich gerade nach. :grin:

Einen extra Spieler dafür anschaffen will ich nicht (außer viell. aus dem Technik-AV für 20€); gibt man die zu dem Zwecke weg, weiß man nicht, was genau passiert usw.
Mit einer rausgesägten Tonarmbasis eines ausgemusterten Teiles (aus der Schrottkiste der Sammelstelle z.B.) hingegen müsste sich mit rel. wenig Aufwand ein Beistell-Tonarm basteln lassen, dessen Signal ich auf kürzestem Wege direkt in den Phono-Pre einspeisen könnte. Da der einige Einstellmöglichkeiten hat, müsste dann theoretisch was brauchbares rauskommen. :pillepalle:
32  Sa Apr 29, 2017 0:00
Puhhh, alte Gschichten - alte Sorgen :party:

Habe dafür nen Dual optimitiert, Schellacks brauchen nebst 78 T auch ne eigene Nadel.
Aber da nun mal ne bestimmte Zeit nur auf Schellack gibt, kam ich nicht drum herum, dafür eine Lösung zu finden. Und so' ne Platte, die es nur noch ein paar Mal gibt, draufzulegen, tief durchatmen, und needle down - das hat schon was. :klimper:

Noch was zu RX Elements, habe nun ein bisschen drin rumgespielt:
wenn Du schon Amadeus hast, ist RX Elements ne gute Ergänzung/Erweiterung/Verbesserung.
Du kannst via plugins einsteigen, und bleibst dann gelegentlich in RX hängen; zugegeben: ich versteh das standalone RX auch noch nicht so ganz, aber beide Möglichkeiten zu haben, ist ja schon mal positiv.
Und relativ schnell waren die Resultate besser, hab eheut einige alte tapes restauriert.
33  Sa Apr 29, 2017 0:07
Hallo,

ich glaube nicht dass der Tonarm das Problem wäre :shake:

Wenn es wirklich um echte Schellack-Platten geht, dann tippe ich darauf, dass sie mit 78 rpm abgespielt werden müssten. Zweitens kommen moderne Systeme mit Diamantnadeln nur schlecht mit diesen Rillen zurecht. Wenn also der Plattenspieler 78 rpm kann, dann würde ich den Kauf eines billigen TA-Systems mit einfachem Schliff, noch besser mit einer Saphirnadel empfehlen. Das schraubst du in die vorhandene Systemhalterung und stellst das Auflagegewicht auf den höchstmöglichen Wert also mindesten 5, besser 8 Gramm ein. Dann spielst du die Schellacks ab und digitalisierst sie, wenn gewünscht. Wenn das System hinterher fertig ist, ist es kein wirklicher Verlust :)


Grüße

Gandalf
Irgendwas bleibt immer übrig (unbekannter Automechaniker)

dudi

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34  Sa Apr 29, 2017 0:20
hekarl hat geschrieben:
dudi hat geschrieben:… ich drücke mich seit Jahren, weil es halt so was Endgültiges ist und ich nach der perfekten, aber bezahlbaren Lösung suche
Wieso endgültig? Waschen kann man doch immer wieder lassen - theorethisch. ;)
Oder meintest du die Digitalisierung an sich?

Ja, ich meine Digitalisierung an sich. Einiges an Aufwand, das sollte gut vorbereitet sein, es sollte die optimale Lösung sein, da mag ich hinterher nicht sagen, nö, mach's nochmal.
Lieber einen guten Freund verlieren als auf eine gute Pointe verzichten.

dudi

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  • Wohnort: Alzenau
35  Sa Apr 29, 2017 0:25
Obmat hat geschrieben:Habe dafür nen Dual optimitiert, Schellacks brauchen nebst 78 T auch ne eigene Nadel.

Mein erster Plattenspieler (also eigentlich der der Eltern, der requiriert wurde, weil sie keine Platten mehr hörten) hatte eine umschaltbare Nadel, vorne am Tonabnehmer (okay, wo sonst?) mit einem kleinen Hebelchen zum Umklappen, einmal für 78er, einmal für 33er und 45er.
Wenn ich meine Schellackplatten - überwiegend eher gräusliche deutsche 50er-Jahre-Musik - mal digitalisiere, werde ich vermutlich das Gerät einsetzen.
Ersatzteile wird es kaum mehr geben, aber ich denke, die 78er-Nadel ist noch okay, wurde ja nicht allzu oft benutzt.
Lieber einen guten Freund verlieren als auf eine gute Pointe verzichten.

hekarl

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  • Wohnort: Hufeisennasenhausen
36  Sa Apr 29, 2017 0:54
Ja klar ist mir helle, dass Schellacks mit 78 rpm laufen und auch ne Nadel mit dementsprechendem Schliff brauchen. Ich kenne auch die Teile mit den Hebelchen und der auf 78er umschaltbaren Nadel im Abtastkopf - war in den auslaufenden 70er Jahren das letzte mal, wo die besagten Schwarzlinge mehr oder weniger adäquat auf so einer "Möhre" abgespielt wurden. :D
An meinem (ziemlich neuen) Rega lässt sich eine Headshell (er hat keine) eben nicht mehr so leicht wechseln wie an dem weggegebenen Thorens z.B.
Deshalb überlege ich die Sache mit dem Beistell-Arm; eine geeignete Nadel daran natürlich vorausgesetzt.
Den Neuen dafür extra umzubauen und/oder zu dejustieren fiele mir nicht ein.

Anbetracht der Knöpfe und Möglichkeiten der Software VinylStudio fiel mir nur die Wahlmöglichkeit der Geschwindigkeit und der Anpassung daran auf… weshalb ich darauf kam, die Aufzeichnung auch durchaus in einer anderen Geschwindigkeit machen zu können und dann umzurechnen. Der damit verbundene Verlust an tiefen Frequenzen durch die geringere Umfangsgeschwindigkeit wäre bei über 70jährigen, abgespielten Schellacks glaube ich unerheblich.
Für die Anpassung hätte ich auch noch einige andere SW-Alternativen … bis hin zu einem guten Tool sogar für's iPad (Anytune), was einen hervorragenden Algorithmus zur Veränderung von pitch und speed hat.

hekarl

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37  Sa Apr 29, 2017 1:50
… kurz mal mit dem "Taschenrechner" überschlagen: Der Unterschied in der Geschwindigkeit 78 vs. 45 rpm beträgt 57,7 % – also etwas mehr als die Hälfte. D.h. als Intervall ausgedrückt irgendwo zwischen einer großen Sexte und einer kleinen Septime "tiefer".
In Frequenzen ausgedrückt (spez. Bassbereich) würde also ein tiefes G (49 Hz) zu einem sehr matten Bb (28,3 Hz) was -wie ich glaube- mit aktuellen Systemen machbar wäre und das Ende der Fahnenstange einer Schellackplatte nach unten abdecken sollte…
…also viell. nicht gänzlich die Fähigkeiten der Platte in damaliger Aufzeichnungstechnik, aber eher die der verwendeten Mikrofone und der landläufigen "Mischung" als solche.
38  Sa Apr 29, 2017 11:03
dudi hat geschrieben:Ja, ich meine Digitalisierung an sich. Einiges an Aufwand, das sollte gut vorbereitet sein, es sollte die optimale Lösung sein, da mag ich hinterher nicht sagen, nö, mach's nochmal.


das ist löblich, falls Du jedoch nicht Audioprofi bist, brauchst Du einiges an Lern-Zeit, um die "optimale Lösung "in deinen edits/Restaurationen heraus zu finden: über Nacht findest Du nicht deinen optimalen workflow, das dauert. Rede da aus eigener Erfahrung, nach mehr als 10 Jahren von Platten- und tapedigitalisierung.
39  So Apr 30, 2017 20:24
habe ein wenig im standalone RX (Elements) rumgespielt: puhh, auch da d.h. nicht nur in den plugins steckt einiges drin; für die 100 Dollars bekommt man da seeehr viel.

Das Ganze ist so aufgebaut, dass der sound ne schonende Behandlung bekommt; so lässt sich bei den Filtern zB auch genau das anhören, was ausgefiltert wird, und nicht nur wie es neu tönt. Damit lässt sich zB beim deklick ein Plattenklick von einem - in der Musik vorkommenden "Klick" differenzieren, und unterschiedlich einstellen.

Schmunzeln musste ich, wenn da photoshopähnliche Werkzeuge vorkommen; wie die magic wand.... und brushes....

Damit sei nix gegen Amadeus Pro gesagt; die Ausrichtung der beiden tools ist unterschiedlich:
der Autor von Amadeus Pro, Martin Hairer ist ein international geschätzter Mathematiker, der es versteht, aus den Bordmitteln des Mac OS einen sehr guten Editoren zu zimmern, mit dem auch Nonaudioprofis Vieles richtig machen können, ohne klickibunti (à la Garageband).

RX setzte bereits in der kleinsten Version einige h an Einarbeitung voraus; und neigt sich Richtung kleinere Studios aus, bietet dafür komplexere tools, sprich präzisere Lösungen an.

Trotzdem erschlägt Dich RX nicht, wie zB die Lightversionen von Wavelab - hatte das Mal kurz ausprobiert, es es lag dem H6 bei.
40  Mo Mai 08, 2017 20:41
habe die deklick-Möglichkeiten von RX Elements vs. Vinylstudio verglichen:

da beide hochgradig konfigurierbar sind, und ähnliche lange Zeit brauchen, um die Klicks rauszufiltern, (Also keine dummiebuntiklicksapps sind) sind die Resultate praktisch identisch; würde Mal behaupten, dass ich - nach der im Verlauf dieses threads stattgefundenen Einarbeitung in RX - mit beiden identische Resultate erziele.

Der Ansatz der beiden Programme ist unterschiedlich; Vinylstudio ist - sein Name sagt es schon aus - ein app um den ganzen Vinyl bis CD-Prozess bearbeiten zu könnnen, ohne grosse edit-Möglichkeiten und existiert als stand-alone, mit ner zwar offenen, jedoch library-ähnlichen Struktur. RX Elements hingegen kann als plugin verwendet werden - also on the fly - für Audiodateien, ohne import. Als standalone ist da mehr Potential vorhanden für edits, als bei Vinylstudio.

hekarl

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  • Wohnort: Hufeisennasenhausen
41  Mo Mai 08, 2017 22:45
Danke für deine Einschätzung, ich selbst kam leider noch nicht weiter dazu was zu probieren - hatte derweil aber ein paar Aufgaben mit meinen studentischen Big-Band-Schützlingen zu bestreiten.
Zum Glück bleiben mir noch ein paar Tage mit der Demo… ;)

Rotweinfreund

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42  Mo Mai 08, 2017 23:46
hekarl hat geschrieben:Zum Glück bleiben mir noch ein paar Tage mit der Demo… ;)
falls du es nicht schaffst, erst mal unter neuem User probieren.
43  Mi Mai 10, 2017 16:22
Nbest dem reinen Rippen von Vinyl zB mit deklicken lassen sich mit RX auch unsaubere Störungen wegbringen, das schafft vinylstudio so nicht. Schlecht kopierte tapes von tapes, wie in einigenLändern in Afrika leider üblich, haben Knistern, wegen fehlender Erdung der Geräte, o. ä.
In deren Entfernung ist RX super - also nicht nur im deklicken von Vinyl. Habe einige ältere tapes, die wenigstens "anhörbar" wurden, auch wenn sie natürlich nicht 100ig rekonstruierbar sind.

RX ist ein Reparaturtool - welches hilft, die grossen Schäden auf einfache Art zu entfernen.
Für meinen Bereich mit alten zerkratzten Platten und von der Qualität her unmöglichen tapes ist es jedoch ideal. Denn in anderen Medien ist diese Musik äusserst selten zu bekommen. Was da an mp3 rausgelassen wird, ist oft schlechter, da komprimiert, bis nur noch die Zitronenschale in der Hand bleibt...

hekarl

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44  Sa Mai 27, 2017 0:50
Ist heute bei mir auch auf RX Elements rausgekommen. ;)
Wo nun die Trialperiode zu Ende ging und ich auch gerade ein altes Cassetten- Tape am Wickel habe, wollte ich diese atemberaubenden Ergebnisse auch sichern können. Toll, das Ding.
Als User von schon 2 oder 3 weiteren iZotope-Apps hätte ich für die Standard-Version auch noch einen Rabatt bekommen, aber da ich das nicht soo intensiv brauche, waren mir dann die 100 Bucks weniger doch eher recht - obwohl der Rabatt von 50% gegenüber normal (also nochmals ein Hunderter weniger als die gegenwärtige Sonderofferte) schon sehr verlockend waren. ;)
45  Do Jun 01, 2017 11:52
Jau, auch bei tapes flickt RX E sehr gut.

Habe nun den workflow ein wenig abgeändert; während dem Platten-digitalisieren, was ich nach wie vor mit Vinylstudio mache, habe ich die dortigen default-Deklick-einstellungen (sie lassen sich extrem feintunen) ein Stück weit reduziert; den Rest, falls nötig, erledigt dann RX E.

Der De-hum von RX E ist ebenfalls Spitze; der "Trichter" resp. seine obere Breite lässt sich sehr gut einstellen, je nach Bedarf. Hatte bei mir ein wenig Zeit gebraucht, um das zu checken :oops:
46  So Nov 12, 2017 12:37
Ein kleines Problem mit Bitte um Nachhilfe:

die folgende Tondatei stammt von ner LP (SELAF-ORSTOM ‎– CETO 752-3) von 1975 und hat nen Pressfehler.
Da die Paltte kaum zu finden ist, habe mehr als 3 Jahre auf eine gewartet, möchte ich den sound reparieren; es sind ein paar Minuten auf dem Doppelalbum. jedoch wie??
Habe einiges ausprobiert, ohne Erfolg. Amadeus Pro sowie die 4 iZotope-plugins (Reparatur) stehen zur Verfügung.

Pressfehler

Die Stelle ist optisch kein "scharfer" Kratzer, sondern eine "Wolke", was die Reparatur schwierig macht.

jodruck

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47  So Nov 12, 2017 15:42
I don't understand, please speak Germany !
Hüte Dich vor lustigen Moderatoren :D
48  So Nov 12, 2017 16:36
jo, genau dieses Album

jodruck

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49  So Nov 12, 2017 16:45
Finde ich bei youtube (evtl. in Top-Qualität) nicht, bei Amazon auch nicht.
Aber Du hast sicher schon alles durch.
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50  So Nov 12, 2017 17:28
das Zeugs ist rar...... und da nicht mainstreamig.. eben auch nicht bei den grossen mp3-vertrieben.. :party:

ich habe ja am Samstag das Album in vinyl erhalten; ich finde die Aufnahmen sehr differenziert und gelungen und von Guignard, der sie erstellt hat gibt es ein ganzes Buch darüber (Musique, Honneur et Plaisir au Sahara) -

nur ein song, B1 hat diese Macke, der Rest ist praktisch mint. :sabbert:

jodruck

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51  So Nov 12, 2017 17:33
Wenn ich mir eine Vinyl digitalisiere, mache ich das mit Garage Band.
Filtern will ich da nichts, es geht einfach zu viel verloren - das Knistern gehört für mich dazu.
Und wenn es nur ein paar Minuten sind, lass es doch so.
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52  So Nov 12, 2017 17:46
ja, es gibt Platten, bei denen das nicht weiter stört, und sogar ne "Ambiance" reinbringt.
In diesem Fall, mit den feinen Tidinit-spiel (Ngoni) stört es mich jedoch; zumal auch ein leichtes rythmisches Klopfen auf den Instrumentboden durch den Pressfehler konkurrenziert wird.

Noise lässt sich auch rausnehmen, ohne den sound putt zu machen; nur ist es mir beim angehängten Beispiel eben nicht gelungen.

jodruck

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53  So Nov 12, 2017 17:48
Ich habe gerade mal das alte Thema überflogen.
Spin Doctor aus Toast Titanium 7 hatte ich mal für eine alte Musik-Kassette genutzt. Das ging sehr gut.
Da konnte man auch wählen ob Kassette oder LP mit entsprechenden Filtern.
Toast 11 habe ich auch, aber den Spin Doctor nie genutzt.

Aber Garage Band ist toll, da passiert im Hintergrund auch irgendeine Klangverbesserung. Man kann auch was rausschneiden, wenn zum Beispiel was stört. Oder kontrolliert Ein- und Ausblenden.
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polysom

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54  So Nov 12, 2017 17:50
Obmat hat geschrieben:Ein kleines Problem mit Bitte um Nachhilfe:

die folgende Tondatei stammt von ner LP (SELAF-ORSTOM ‎– CETO 752-3) von 1975 und hat nen Pressfehler.
Da die Paltte kaum zu finden ist, habe mehr als 3 Jahre auf eine gewartet, möchte ich den sound reparieren; es sind ein paar Minuten auf dem Doppelalbum. jedoch wie??
Habe einiges ausprobiert, ohne Erfolg. Amadeus Pro sowie die 4 iZotope-plugins (Reparatur) stehen zur Verfügung.

Pressfehler

Die Stelle ist optisch kein "scharfer" Kratzer, sondern eine "Wolke", was die Reparatur schwierig macht.


Das ist echt knifflig. Hab hier nur Adobe Audition. Damit bekomme ich das Störgeräusch zwar komplett weg, aber das hat auch nen negativen Einfluss auf den Rest der Tonaufnahme. Vielleicht wenn man noch etwas feinjustiert...
Bild
Solange Kakaobohnen an Bäumen wachsen, ist Schokolade für mich Obst.
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jodruck

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55  So Nov 12, 2017 17:50
Das hat sich jetzt überschnitten.

Ich finde es sehr schade, wenn so etwas beschädigt ist.
Aber wirklich reparieren kann man das sicher nicht.
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56  So Nov 12, 2017 18:02
polysom hat geschrieben:Das ist echt knifflig. Hab hier nur Adobe Audition. Damit bekomme ich das Störgeräusch zwar komplett weg, aber das hat auch nen negativen Einfluss auf den Rest der Tonaufnahme. Vielleicht wenn man noch etwas feinjustiert...


Ich befürchte ein Breitbandrauschen; und bin so weit gekommen wie Du :roll:

dudi

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57  Mo Nov 20, 2017 0:21
hekarl hat geschrieben:
dudi hat geschrieben:… ich drücke mich seit Jahren, weil es halt so was Endgültiges ist und ich nach der perfekten, aber bezahlbaren Lösung suche
Wieso endgültig? Waschen kann man doch immer wieder lassen - theorethisch. ;)
Oder meintest du die Digitalisierung an sich?

Klar, theoretisch kann man immer wieder, aber da die Lebenszeit endlich ist, packe ich sowas einmalig an, dann sollte es ±perfekt sein. Das ist was anderes als ein Roman, ein Bild oder irgendetwas anderes, was man kreirt, wo man immer wieder mal ein wenig verfeinert. Ich mag da nicht Arbeit reinstecken, danach merken, es hat nicht so recht geklappt, das Ganze wiederholen - ich versuche, vorher alles abzuklären und die für mich optimale Methode zu benutzen.
Lieber einen guten Freund verlieren als auf eine gute Pointe verzichten.

jodruck

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58  Mo Nov 20, 2017 15:46
Also ich finde man sollte besser mit dem Störgeräusch leben.
Die Musik lebt manchmal von sehr leisen Tönen im Hintergrund.
Störgeräusche überdecken dies auch, aber sie sollen ja nicht so lange sein, wenn ich es richtig mitbekommen habe.
Wenn ich bei mir eine LP auflege, erwarte ich erst gar nicht, dass es Störungsfrei ist.

Edit: Meiner Meinung nach geht beim Filtern sehr viel verloren.
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59  Mo Nov 20, 2017 23:04
jodruck hat geschrieben:....... Meiner Meinung nach geht beim Filtern sehr viel verloren.

Ein guter Filter macht eben nix put, sondern filtert so selektiv, dass der Rest nicht betroffen ist.
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