Aperture → Lightroom – wer hat’s schon …

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Macci

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61  So Nov 27, 2016 22:03
Ich kann die Stichwörter wie gesagt jederzeit in die Metadaten der Bilder selbst schreiben und dann auf Spotlight umsteigen ;)

Aber da ich ausschließlich mit RAW arbeite, benötige ich LR ohnehin, wenn ich JPEGs oder TIFF benötige, oder die Bilder anderweitig nutzen will. Daher ist es in meinem Fall nicht nötig, über Ordnerstrukturen nachzudenken.

Der Ansatz ist ein völlig anderer, als du ihn versuchst (daher auch meine durchaus ernstgemeinte Frage weiter oben, warum du eigentlich LR brauchst, denn zur ausschließlichen Bildverwaltung von JPEGs gibt es nun wirklich Alternativen).

Wenn du automatisiert Ordnerstrukturen erzeugen lassen willst, ist LR das falsche Tool. Dort setzt man auf Metadaten und damit auf Stichwörter und Sammlungen.

BDX

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62  So Nov 27, 2016 22:18
Aber Lightroom kann doch beides, Macci. Deine Struktur nach Aufnahmedatum (auch die in meinem Workflow) und die von AndreasG gewünschte Struktur. Und auch Lightroom kann schon beim Import auf Wunsch entsprechende Ordner und Unterordner anlegen. So entstehen ebenfalls automatisiert Ordnerstrukturen. Natürlich muss man die Ordnernamen vergeben, aber ich denke das ist echter Aufwand. Meine bessere Hälfte arbeitet nach genau diesem Prinzip, wie es AndreasG macht, nur ohne Ordner für Jahreszeiten: es gibt einen Ordner fürs Jahr, darin Unterordner für Ereignisse oder Themen oder einfach mal Zeiträume. Diese legt sie stets beim Import an oder nutzt bereits vorhandene. Metadaten sind ihr dabei vollkommen wurscht. Die Pflege wäre ihr zu viel Arbeit. Der Punk ist: auch das geht mich Lightroom wunderbar. :)

Macci

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63  So Nov 27, 2016 22:29
Richtig, das geht, ist aber (für meine Begriffe) extrem umständlich, da die Ordnerstruktur für jeden Import erst eingegeben werden muss. Da wäre vielleicht MediaPro o.ä. doch die gescheitere Wahl, denn das sollte dort einfacher sein. Hab ich allerdings nie ausprobiert.

BDX

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64  So Nov 27, 2016 22:31
AndreasG hat geschrieben:Nun tauchte aber plötzlich eine Frage auf: Wie geht das denn in Zukunft mit dem Import aus der Kamera oder der Cloud?

In Aperture importierte ich meine Fotos alle erst mal in ein Projekt namens "Import". Ebenso die Fotos aus der Cloud. Ausgehend von diesem Import-Projekt verschob ich die Fotos dann an ihren Zielort, nämlich Jahr, Jahreszeit, Ereignis. Das alles in der geschlossenen Mediathek. Bisher war es mir ja egal, wo die Fotos abgespeichert sind.

Wie mache ich das denn in Lightroom? Fotos in einen Import-Ordner reintun, dann von Hand im Finder auf die Ordnerstruktur verteilen? Oder wie macht Ihr das? Ich möchte nun ja nicht wieder einen Haufen Dateien in einem Verzeichnis und alles nur noch in der (virtuellen) Sammlung aufbauen. Da bin ich dann ja wieder gleich weit, wie mit Aperture...

Beim Import von der Kamera ist das easy. Anstatt zuerst in ein Projekt "Import" zu importieren, nutzt du den Import-Dialog von LR um deine gewünschte Ordnerstruktur zu erstellen. Geht alles in den Einstellungen auf der Rechten Seite und ist im Großen und Ganzen selbsterklärend.

Für den (automatischen) Import aus der Cloud gibt es Optionen unter Voreinstellungen (cmd+U) > Lightroom Mobile - hier könntest du wiederum das Prinzip mit deinem Import-Ordner beibehalten:

65  So Nov 27, 2016 22:33
Puhhh...danke für Euren Input.

@Macci: Ich brauch natürlich nicht NUR einen Bildbetrachter. Ich will die Fotos auch effizient nachbearbeiten, ich will Sammlungen erstellen, z.B. für den Fotoframe ( ;) ), etc.

@BDX: Wenn ich Dich bzw. Deine Frau richtig verstehe: Beim Import einfach in die gewünschte Ordnerstruktur kopieren lassen, die man natürlich vorher im Finder anlegen muss. Das käme dann meinem Workflow schon sehr nahe.

Ich möchte einfach auch auf der Platte kein Chaos mehr. :)



Edith: Hoppla, da haben sich Beiträge überholt ;)
Zuletzt geändert von AndreasG am So Nov 27, 2016 22:34, insgesamt 1-mal geändert.

BDX

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66  So Nov 27, 2016 22:33
Macci hat geschrieben:Richtig, das geht, ist aber (für meine Begriffe) extrem umständlich, da die Ordnerstruktur für jeden Import erst eingegeben werden muss. Da wäre vielleicht MediaPro o.ä. doch die gescheitere Wahl, denn das sollte dort einfacher sein. Hab ich allerdings nie ausprobiert.

Wenn man seine Bilder regelmäßig und nicht nur alle paar Monate importiert, ist das eigentlich kein großer Aufwand. Natürlich geht es über automatische Ordnerstrukturen nach Datum etwas einfacher, dafür gibst du dann eben Metadaten, insbesondere Stichwörter ein oder legst Sammlungen an. Am Ende nimmt sich das nicht viel.

Macci

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67  So Nov 27, 2016 22:36
Naja, Metadaten beschränken sich bei mir auf ein bis zwei Wörter pro Bild. Das geht ganz fix, die Ordnerstruktur und die Entwicklungseinstellungen (Kameraprofil und Objektivkorrekturen) werden automatisch angewendet und ich kann mich dann sofort um die Bilder selbst kümmern. ;)
68  So Nov 27, 2016 22:41
Mir ist klar, dass ich umdenken muss. Auf der Platte liegen grundsätzlich die unbearbeiteten Originale, die bearbeiteten Fotos existieren ja physisch nicht, es sei denn, ich exportiere sie explizit.

Gut, das war in Aperture auch nicht anders. Aber von Aperture importiere ich jetzt ja (bewusst) nur bearbeitete Kopien. Somit enthält die Ordnersturktur bis und mit heute fertig bearbeitete Kopien, die neuen Fotos hingegen sind die unbearbeiteten Originale.

Tja, vielleicht macht eine ausgeklügelte Ordnerstruktur tatsächlich keinen Sinn. Die bearbeiteten Fotos werde ich wohl wie bisher von Zeit zu Zeit als separates Backup sichern, damit sie der Nachwelt auch ohne Lightroom erhalten bleiben.

Oder ich erhalte der Nachwelt nur die Originale, Nachbearbeiten kann ja dann selber, wer will ;)

BDX

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69  So Nov 27, 2016 22:42
AndreasG hat geschrieben:@BDX: Wenn ich Dich bzw. Deine Frau richtig verstehe: Beim Import einfach in die gewünschte Ordnerstruktur kopieren lassen, die man natürlich vorher im Finder anlegen muss. Das käme dann meinem Workflow schon sehr nahe.

Nein, so meinte ich das nicht. Aber: auch das ginge, nur dass du nicht kopieren lassen musst, sondern die angelegte Ordnerstruktur einfach übernehmen kannst. Die Option dafür steht oben im Import-Dialog ;) :

Bildschirmfoto 2016-11-27 um 22.35.35.PNG
Mit den Fotos werden auch die Ordner übernommen
Bildschirmfoto 2016-11-27 um 22.35.35.PNG (16.32 KiB) 933-mal betrachtet



Was ich eigentlich meine, ist das:

Importdialg ist logisch von Links nach Rechts aufgebaut: Quelle > Import wie (Kopieren, Verschieben, Hinzufügen,) & Auswahl Bilder > Ziel & Optionen & Metadaten & Dateiverwaltung



Der Import-Dialog, insbesondere dieser Teil, ist der Grundstein für deinen Katalog und dessen Struktur. Fängst du hier richtig an, hast du im Anschluss keine Probleme, irgendein Bild wiederzufinden. Hier kannst du direkt Dateien umbenennen, ihren Ablageort nach deinem Gusto bestimmen, Metadaten vergeben und über vorher angelegte Presets sogar erste Entwicklungen/Bearbeitungen beim Import erledigen.
Überhaupt Presets... die kann man in Lightroom für alles anlegen und können einem so viel Zeit ersparen - vom Import über Verwaltung, Entwicklung und die verschiedenen Möglichkeiten der Ausgabe. Hat man einmal eine Einstellung gefunden, die man häufig oder gar immer verwendet: Preset anlegen.
Zuletzt geändert von BDX am So Nov 27, 2016 22:48, insgesamt 1-mal geändert.
70  So Nov 27, 2016 22:48
@BDX

Aha, klar. Dann erstellt LR den Unterordner gleich selber. Gut.

Muss ich alles mal ausprobieren. Im Moment bin ich informations-überflutet, Fragen kommen schnell und unzusammenhängend. Kommt Zeit, kommt Rat. Laaaaangsam angehen. Laaaangasam :)

Was ich aber jetzt schon sagen kann: Das Aperture-Import-Plugin ist nichts für mich. Hab' ich mal mit einer kleinen, abgespaltenen Mediathek ausprobiert. Da entsteht für mein Auge ein unübersichtliches Durcheinander zwischen Originalen, von Aperture bearbeiteten Bildern und sog. Vorschauen... :frown:

Ich werden aus Aperture Jahr für Jahr in meine Ordnersturktur exportieren und das dann in Lightroom importieren, das ist mir heute Abend klar geworden.

BDX

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71  Mo Nov 28, 2016 10:56
Macci hat geschrieben:Naja, Metadaten beschränken sich bei mir auf ein bis zwei Wörter pro Bild. Das geht ganz fix, die Ordnerstruktur und die Entwicklungseinstellungen (Kameraprofil und Objektivkorrekturen) werden automatisch angewendet und ich kann mich dann sofort um die Bilder selbst kümmern. ;)

Mache ich ja auch fast so, aber ob man ein bis zwei Wörter als Metadaten oder als Ordnernamen eingibt, kommt aufs gleiche raus. ;)
Übrigens kannst du LR beschleunigen, wenn du Kameraprofil, aber vor allem Objektivkorrekturen und Upright-Kram erst ganz am Ende machst. Diese benötigen die meiste Rechenpower bei Erstellung des Vorschaubildes, dass LR bzw. du als Nutzer in der Bearbeitung verwendest. Richtig viel bringt es, wenn man auch viele lokale Anpassungen am Bild macht - die in Verbindung mit Objektivkorrekturen können den Rechner richtig fordern.
Ich hatte das früher auch per Entwicklungs-Preset beim Import angewendet, mache das seit dieser Erkenntnis aber nicht mehr und freue mich über mehr Speed beim Bearbeiten. :)

Macci

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72  Mo Nov 28, 2016 11:38
Wie soll ich denn ein Bild bearbeiten, wenn weder das Kameraprofil (bei mir mit Colorchecker Passport erstellt und somit für die Farbwiedergabe unerlässlich) noch Objektivprofil (Verzerrung/Vignettierung) implementiert sind? Upright mache ich ohnehin individuell am Einzelbild. Das mit der Verlangsamung bei den Vorschauen habe ich schon bemerkt, aber ich genehmige LR nach dem Import größerer Bildmengen ohnehin etwas Zeit zur Erstellung der Vorschauen. Ich hab ja keinen Termindruck ;)

BDX

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73  Mo Nov 28, 2016 12:26
Colorchecker-Profil? Du nimmst es aber ganz genau mit den Farben. War mir für kreative und dokumentarische Fotografie zu steril und charakterlos in den Bildern. Aber das was auch nicht gemeint, sondern das Kamera-/Objektiv-Profil für Verzeichnung, Chromatische Aberrationen und Vignettierung.
Und Verzeichnung oder Vignettierung kann man doch auch am Ende korrigieren. Da sehe ich kein echtes Problem.

Die Vorschauen, die du beim/nach Import erstellen lässt haben aber nichts mit denen bei der Bearbeitung zu tun! Nach jedem Klick im Entwicklungs-Modul wird wieder eine Vorschau für die Anzeige gerendert und genau das kann man beschleunigen.

Und ich dachte immer, du kennst dich mit LR wirklich aus. :aetsch:

Macci

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74  Mo Nov 28, 2016 12:49
Ich hab Zeit. :P

Ich habe für mich die Erfahrung gemacht, dass durch das Colorchecker-Profil die Farben (in meinem Sinn) richtiger wiedergegeben werden, ich mir also einiges an Farbkorrektur erspare. Und was die Vorschauen betrifft - ich habe da im Entwickeln-Modul keine Verzögerungen irgendeiner Art feststellen können, lediglich das Erstellen der Vorschauen für das Bibliotheksmodul dauert seit dem Umstieg von 10 auf 20MP etwas länger.

BDX

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75  Mo Nov 28, 2016 13:06
Macci hat geschrieben:Und was die Vorschauen betrifft - ich habe da im Entwickeln-Modul keine Verzögerungen irgendeiner Art feststellen können, lediglich das Erstellen der Vorschauen für das Bibliotheksmodul dauert seit dem Umstieg von 10 auf 20MP etwas länger.

Dann machst du relativ wenige lokale Anpassungen. Geh mal mehr mit dem Pinsel, Radial- und Verlaufsfilter ran und du wirst einen Unterschied feststellen.
Und 10 MP sind ja auch nüscht mehr... 20 MP nach heutigem Standard eigentlich auch nicht.

Macci

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76  Mo Nov 28, 2016 13:11
Verlaufsfilter eher selten, Pinsel nur zum Ausflecken. Ich bin da sehr spartanisch und die Dynamik der DNG aus der Pentax ist enorm. Mehr als die 20MP hab ich bisher auch nie gebraucht ...
77  Mo Dez 05, 2016 21:24
So, nun hab' ich meine komplette Aperture-Mediathek auf der Harddisk fein säuberlich in einer Ordnerstruktur - wie ich das in Aperture schon hatte. Hab' mir das lange überlegt, ob ich das machen soll, oder nicht, und ich kam zum Schluss, dass ich das möchte.

So weit, so gut.

Nun geht's an den Import in LR. Und da stosse ich gleich wieder auf Hürden. Es geht um die Vorschauen, die ich beim Importieren (ok, und auch danach) erstellen lassen kann. Nur: Welche Vorschauen?

1:1 (wie überall empfohlen)?
Standard?
Keine?

Ich hab' nur JPEGs, keine RAWs. Brauche ich also überhaupt Vorschauen? Was bedeutet eine 1:1-Vorschau im Falle von JPEGs? Wird da nicht einfach nochmals eine gleich grosse Datei erzeugt?

Und was genau sind "Smart Vorschauen"?

Fragen über Fragen :oops: Was soll ich da sinnvollerweise anwählen?
Dateianhänge
78  Mo Dez 05, 2016 21:38
...übrigens: In der Adobe-Hilfe hab' ich schon gelesen, was die einzelnen Vorschauen bedeuten. Nur sind mir die Konsequenzen nicht ganz klar bzw. mir fehlt der Rat, was man tun sollte, wenn man keine RAWs sondern nur JPEGs hat ;)

https://helpx.adobe.com/de/lightroom/he ... tions.html

Macci

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79  Mo Dez 05, 2016 21:39
Vorschauen: die Bildchen, die in der Bibliothek angezeigt werden. Stell das auf "Standard".
Smart-Vorschauen sind komprimierte DNG, die aus RAW erstellt werden, um z.B. LR mobile nutzen zu können oder die Bearbeitung von großen RAW zu beschleunigen. Brauchst du nicht.
80  Mo Dez 05, 2016 21:44
Danke. Genau das wollte ich wissen :)

graphitto

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  • Wohnort: Im Zug
81  Mo Dez 05, 2016 21:47
Erledigt, habe eine ganze Seite voller Beiträge übersehen.
82  Mo Dez 05, 2016 22:43
So, das hat ja prima geklappt. :)
Fühle mich fast schon wie zu Hause, was die Sammlungen bzw. Sammlungssätze angehen.

Und jetzt rechnet er 27'000 Vorschaubilder. Dürfte die ganze Nacht dauern.
Und ich geh' jetzt schlafen :zzz:
83  Di Dez 06, 2016 12:31
Noch eine Frage: Ich würde gerne die LR-Bibliothek auf dem NAS ablegen: D.h. nicht nur die Originale, sondern auch alles das, was LR normalerweise im Benutzerverzeichis ablegt. Im Moment ist alles noch auf der SSD meines Macs. Da flutscht das Ganze natürlich wunderbar.

Hintergrund: Ich möchte meine Fotosammlung der ganzen Familie auf ihren Rechnern (Macs und PCs) zur Verfügung stellen.

a) Ist sowas überhaupt hinsichtlich der Performance sinnvoll?
b) Ich möchte nur mir und meiner Frau Rechte an der Bearbeitung der Fotos zuteilen. Die Kinder sollten möglichst nur lesend auf die Bibliothek zugreifen können.

Blöde Idee oder nicht?
84  Di Dez 06, 2016 12:38
...oder ich könnte meine Originale auf das NAS kopieren und dort (mit derselben Struktur) aktuell halten. Platz genug ist auf dem NAS ja vorhanden.

Dann müsste ich nur noch den Katalog irgendwie exportieren und so auf dem NAS zur Verfügung stellen, dass andere darauf zugreifen können.

Machbar? Sinnvoll? Andere Ideen?

BDX

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85  Di Dez 06, 2016 13:48
Weder noch. Das einzig wirklich Sinnvolle ist, die Originale bzw. deine gesamte bestehende Ordnerstruktur auf das NAS zu legen (verschieben, z. B. direkt in Lightroom) und die Katalogdatei sowie die Datenbanken der Vorschaubilder (standardmäßig in ~/Fotos/Lightroom) auf der SSD des Macs belassen. So hast du ordentliche Performance und kannst sogar, wenn das NAS mal nicht verfügbar sein sollte, deine Bilder weiterhin sortieren und bearbeiten (eigentlich alles, außer exportieren). Dank der Vorschaubilder braucht Lightroom die Originale nicht unbedingt.
Die Zugriffsberechtigungen (Kinder nur lesend) solltest du über das System der Synology regeln können, zumindest wenn sie eigene Gerate dafür verwenden.

Nutzt du zusätzlich noch Smart-Vorschauen, kannst du die Bilder auch bis zu 2500 Pixeln an der langen Seite ausgeben (ist aber eigentlich nur für mobile Rechner bzw. RAW-Dateien sinnvoll).

BDX

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86  Di Dez 06, 2016 14:46
Nachtrag: Du musst allerdings bedenken, dass jeder, der nicht mit Lightroom auf die Bilder zugreift, nur die Originale, ohne Bearbeitungen, zu sehen bekommt.
87  Di Dez 06, 2016 17:07
BDX hat geschrieben:.. bis zu 2500 Pixeln an der langen Seite ausgeben (ist aber eigentlich nur für mobile Rechner bzw. RAW-Dateien sinnvoll).

2540 Pixel (nach meiner Erinnerung). (sorry für die Besserwisserei :-) )
88  Di Dez 06, 2016 20:22
@BDX:

Ok, danke für den guten Rat. Dann werde ich das so machen, also Bilder erst mal auf's NAS. Die SSD wird eh immer voller.

Nun könnte ich doch aber die Katalogdatei exportieren - diese Option habe ich glaub' ich gesehen - und diese dann auf dem Mac meiner Frau bzw. der Kinder importieren. Dann hätten die ebenfalls die bearbeiteten Fotos und könnten darauf basierend sogar weiter bearbeiten - bis ich dann wieder mal einen aktualisierten Katalog zur Verfügung stelle.

Korrekt?

BDX

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89  Di Dez 06, 2016 20:33
Ja, kann man so machen. Dazu musst du den Katalog aber eigentlich einmal mal exportieren oder einfach auf die anderen Rechner kopieren. Zukünftige Änderungen kannst du dann per "Aus Katalog importieren" an den Rechnern der anderen aus deinem "Master-Katalog" übertragen. Dabei werden hinzugekommene Bilder und Sammlungen hinzugefügt und Änderungen an bestehenden übertragen.

Andere Lösungen wären über die Cloud zu syncen oder Lightroom Web auf den anderen Rechnern zu nutzen.
90  Di Dez 06, 2016 20:57
Danke :)

Ok, mit Lightroom Web bzw. die (Adobe?) Cloud werde ich mich zu gegebener Zeit auch noch befassen. Im Moment aber steht mal LR selber im Vordergrund. Da gibt's noch genug zu lernen und zu verstehen.
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